Iguazu-Wasserfälle

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Auf zu den Iguazu-Wasserfällen

Reichen 2 Tage, um die Iguazu-Wasserfälle von der brasilianischen und argentinischen Seite zu besuchen – und das ohne Stress? Laut Reiseführer ja. Wir haben es probiert. Das kam dabei raus …

Man könnte auch sagen: Wir duseln uns so durch die Welt. Nachdem wir auf gut Glück noch Plätze im Bus bekommen hatten, sind wir Von den Iguazu-Wasserfällen bis nach Buenos Aires.(ohne zuvor ein Hostel gebucht zu haben) in Foz do Iguaçu angekommen. Unglücklicherweise rieten uns ein paar Engländerinnen noch direkt in ein Hotel zu gehen. Alle Hostels seien voll. Uhhhrg.Hostels hatten wir uns schon herausgesucht. Die Frage war nur, wie kommen wir dorthin und ist das Hostel übrhaupt noch frei. Wie der Zufall es wollte, trafen wir dann eine Deutsche, die genau so ratlos war und ein Zimmer suchte. So standen wir mit ihr an der Information und nach etwas Augengeklimper rief der Informationsmensch in den Hostels an und dank unserer guten Vorbereitung gaben wir ihm ein paar Hostel Telefonnummern durch und er telefonierte für uns durch, ob noch Platz frei ist. Und tataaaa…drei Plätze in einem Tophostel für 25 Reals, also ca. 10 Euro im Dorm. Supidupi!

Tag 1: Ankunft in Foz do Iguazu

Der erste Eindruck im Hostel: Top! Zwar 6-Bettzimmer, aber sauber. Bad und Klo zusammen. Nach 10 Minuten kam jedoch der Hostelbesitzer und steckte uns in ein 4-Bettzimmer, da 6 Jungs in das Dorm mussten. Das war wieder größer, schöner und mit eigenem Bad.Yes!

Blöderweise waren auf der brasilianischen Seite von Iguazu keine Bustickets mehr verfügbar. Erst wieder ab dem 01.03. Der Hostel-Gigolo (das war echt wieder so ein Typ) hat für uns dann eins organisiert. Allerdings schlug er für sich einen großzügigen Obulus drauf. Doch nach hin und herüberlegen, nahmen wir das Angebot an: So bezahlten wir den Taxiboten, der unsere Tickets holte und wir erhielten unsere 100-Eurotickets in der Hand. Allerdings für einen Tag später, aber was solls. Ist ja hier alles etwas flexibel. So haben wir zumindest noch die Möglichkeit beide Seiten – also die argentinische und brasilianische Seite zu begutachten.

Tag 2: Endlich! Die Iguazu-Wasserfälle von der argentinischen Seite

Iguazu-Wasserfälle argentinische SeiteJuhu, endlich ging es morgens um 8 in Richtung Wasserfälle los. Wir hatten noch keinen blassen Schimmer was uns genau erwarten würde. Klar, Wasserfälle, aber wie gigantisch die Ausmaße sind, konnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht erahnen. Die Wasserfälle sind im tropischen Regenwald eingebettet und durch Wege, bzw. ein kleines Züglein zu erreichen.

So marschierten wir zuerst zu dem unteren Part der Wasserfälle. Der untere Part ist zwar noch recht weit von den eigentlichen Iguazu-Wasserfällen entfernt, doch lässt der Ferne Blick die Macht der tosenden Wassermassen erahnen. Die Größe der Iguazu-Wasserfälle ist überwältigend.Eine weitere Attraktion ist der ¨Walk¨durch den Regenwald. Hier kommt etwas Urwald-Feeling auf, insbesondere durch die exotisch-bunten Vögel und allerlei anderen Tieren (die einem mitunter auch einmal das Obst aus der Tasche stehlen).

Weiter ging es zum mittleren Teil. Es gibt immer wieder verschiedene Aussichtspunkte – und immer wieder hatten wor das Gefühl ¨WOW, es geht nicht mehr besser“. Doch je näher wir den tosenden Wassermassen kamen, desto aufregender wurde der Iguazu-Spaziergang. Auf der mittleren Höhe angekommen, bekommen wir das Wasser hautnah zu spüren. Wir tauchen in erfrischenden Spühnebel und ohrenbetäubendes Wasserrauschen. Die kleine Dusche war bei den heißen Temperaturen ein richtiger Segen. Zudem ist das beeindruckende Naturschauspiel, wie die Wassermassen den Berg hinunterrauschen, ein einmaliges Erlebnis. Zwischendurch mussten wir auf die Kamera ganz schön Acht geben, da ein der Nieselregeln die gesamte Plattform bedeckte.

 

Blick der Iguazu-Wasserfälle von der argentinischen Seite
Blick der Iguazu-Wasserfälle von der argentinischen Seite

Das Highlight der Iguazu-Wasserfälle

Wir rechneten gar nicht mehr mit grossen Highlight, da das, was wir gesehen hatten, bereits unsere Vorstellungen übertroffen hatte. Mit dem kleinen Zug ging es noch etwas weiter hinauf – an die oberste Kante der Wasserfaelle. Dort durchkreuzten wir zu Fuß auf dem Steg die Wassermassen.
Ganz oben auf dem Plateau hatten wir daraufhin einen Blick, oder viel mehr ein Erlebnis, das uns ganz euphorisch werden ließ. Die Wassermassen brachen hier von drei Seiten zusammen und verschwanden in einem weißen Sprühnebel-Meer. Gigantisch. Ein anderes Wort dafür finde ich nicht.

Überwältigend, laut, nass – die Iguzu-Wasserfälle von oben

Alles zuvor war bereits überwältigend, aber das war nicht mit Worten oder Fotos zu beschreiben. Tosend, laut,..unglaublich gewaltig. Dort wo die Wassermassen aufschlagen ist nichts mehr zu sehen, da feine Wassertropfen, zu Millionen aneinandergereiht ein Nebel ergeben, der undurchsichtig ist. Wahnsinn! Mit feuchten Klamotten und leicht ¨high¨von diesem Erlebnis ging es zurück. Das werden wir wohl noch eine Weile in Erinnerung behalten!

Um den Tag optimal abzuschließen waren wir noch brasilianisch essen. Mit vieel Fleisch und allerlei Leckereien! Alles in allem: ein Tag, der nicht besser hätte sein können!

Tag 3: Die brasilianische Seite der Wasserfälle

Iguazu Wasserfälle von der brasilianischen SeiteZack, zack. Viel Zeit blieb uns nicht mehr, um die brasilianische Seite der Iguazu-Wasserfälle zu begutachten. Um 13 Uhr fuhr bereits unser Bus nach Buenos Aires. Doch die brasilianische Seite beanspruchte wohl nur 2 bis 3 Stunden, so sollte dies auch kein Problem sein.In der Früh ging es also los in Richtung Sprühnebel 2. Die Ausssichtsplattformen sind hier an zwei Händen abzuzählen. Wir hatten außerdem Glück mit dem Wetter – strahlender Sonnenschein und Regenbogen, die dem Bild etwas Einzigartiges verlieh. Wir genossen den Anblick noch aus zwei, drei anderen Perspektiven. Ein kleiner Weg führt noch zu anderen Aussichtsplattformen. Die Vielfalt, die es auf der argentinischen Seite gab, fehlte zwar, doch war der Blick von dieser Seite ebenso einmalig.Noch ein paar Bilder hier und da, bis wir uns auf den Weg zur argentinischen Grenze machten. Wir hatten bereits ein Taxi vom Hostel aus bestellt, so dass wir nicht mehr zum Hostel zurück mussten. Nun ging es auf nach Buenos Aires …

 

Hi, ich bin Maren. Neben meinem Fulltime-Job in der Medienwelt blogge über gesundes Essen, Bauchproblemen dank Unverträglichkeiten und meiner Reiselust. In den letzten Jahren habe ich am eigenen "Leibe" erfahren, wie Bauchprobleme und Wohlbefinden zusammenhängen. Früher probierte ich viele Diäten und hatte ein strenges Sportprogramm. Heute ist mir mein Wohlbefinden und zu leben wichtiger. Wie so oft: Die Mischung macht´s! Studiert habe ich übrigens Sportwissenschaften, weshalb das Thema Fitness hier immer wieder vorkommen wird! :) Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und freue mich über Feedback!

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