Myanmar in einer Woche

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Die Highlights von Myanmar

Du liebst Tempel? Authentizität? Kultur? Überaus freundliche Menschen? Dann bist du in Myanmar genau richtig! Ich habe dir einen Plan für eine Woche zusammengestellt.

Rückblick unserer Reiseplanung (4 Wochen Asien): Nachdem wir in Bangkok starteten, führteKarte Myanmar uns der Weg nach Myanmar. Geplant waren 9 Tage. Diese Zeit verkürzten wir jedoch auf eine Woche. In diversen anderen Blogs war die Empfehlung eher zwei Wochen als eine, weshalb wir zu Beginn etwas mehr Zeit einplanten. Meiner Meinung nach reichen jedoch 7 Tage gut aus, wenn du Bagan, Mandalay und evtl. den Inle-See besuchen möchtest. Für Bagan empfehle ich etwa 2-3 Tage (unbedingt den Sonnenuntergang mitnehmen) und für Mandalay ebenfalls. Je nachdem wie viel Zeit du noch hast, würde ich dir noch den Inle-See ans Herz legen (diesen haben wir leider nicht mehr besucht, da wir zu lange in Mandalay und Bagan waren).

Wichtige Hinweise für die Reise nach Myanmar:

  1. Beantrage das Visum von Deutschland aus. Dies geht schnell und einfach online unter: http://evisa.moip.gov.mm/NewApplication.aspx
  2. Verhalten: In Myanmar wird kaum verhandelt. Dies ist im Vergleich zu Bangkok und Co. etwas gewöhnungsbedürftig. Die Preise, die genannt werden, stimmen in der Regel.
  3. Buche dein Hostel/Hotel etwas im Voraus. Gerade in der Hauptsaison kann es hier eng werden mit Betten.

Buddhas Tempel Myanmar

Einreise Myanmar:

Die einfachste Einreise nach Myanmar ist mit dem Flugzeug. Schwieriger geht es über den Landweg. Selbst mit Visum verläuft die Einreise eher willkürlich ab und die Regeln werden ständig geändert. Wir sind von Bangkok mit Bangkok Airways nach Mandalay geflogen, was problemlos funktionierte. Am Flughafen in Mandalay warteten einige Taxis und Minivans für den Transport nach Mandalay.

Alte Königsstadt Mandalay (2 bis 3 Tage)

Mandalay ist nach Rangun die zweitgrößte Stadt Myanmars. Wie in Bangkok erwartet uns Chaos auf den Straßen – nur alles etwas ländlicher und mit mehr Schlaglöchern versehen. Teilweise sind die Straßen noch gar nicht asphaltiert. Wie überall in asiatischen Ländern ist auch hier der Motorroller das Fortbewegungsmittel Nummer 1.

Was du unbedingt sehen solltest in Mandalay:

In Mandalay ist der Königspalast sehenswert und der Mandalay Hill ein Erlebnis. Etwas weiter entfernt gibt es diverse Tempel und die U-Bein-Brücke (die längste Teakholzbrücke der Welt).

Mandalay Hill Myanmar
Auf dem Mandalay Hill
Teakholzbrücke Myanmar Mandalay
Teakholzbrücke Mandalay: U-Bein-Bridge

Tipps für die Tempelbesichtigungen:

  1.  In den Tempeln sind leider keine (sehr) kurze Hosen/Röcke und schulterfreie Tops erlaubt. Nimm dir daher am besten eine lange, leichte Hose mit (gibt es z.B. in Bangkok überall zu kaufen). Zudem solltest du entweder ein normales T-Shirt anziehen oder dir einen Schal über die Schulter schwingen. Vor dem Betreten der Tempel zieht man die Schuhe aus.
  2. Miete dir für einen Tag am besten einen Taxifahrer. Dieser fährt dich bequem an alle wichtigen Tempel. Unser Taxifahrer war unglaublich freundlich: Das Auto blitzeblank geputzt, wir hatten immer Nachschub an Getränken und die Türe für uns sachte geschlossen (ich machte einmal den Fehler die Türe zu sehr zuzuhauen, weshalb unser Taxifahrer ab da jedes Mal mit einem Sprint an meiner Tür war).

Welche Tempel du dir in/bei Mandalay unbedingt ansehen solltest:

  1. Mahamuni-Pagode
  2. Shwendanaw Monastery
  3. Kuthodaw Pagoda
  4. Mingun Temple
  5. Bargaya Monastery
  6. Sanda Muni Paya

Tempel Würfel MyanmarBlick auf Tempel Myanmar MandalayUniversität Mandalay Buddha SchuleWeißer Tempel Bagan Myanmar

Die meisten Taxifahrer bieten das Full-Service-Paket an, d.h. sie fahren dich an diverse Tempel, mittags in ein Restaurant und abends an die U-Bein-Brücke. Die Taxifahrer fahren dabei meist In-wa (Achtung, hier zahlst du das Boot nochmal und die Kutschfahrt), Sagaing und Amarapura (U-Bein-Bridge) und Mingun an. Auch wenn es viel an einem Tag ist: Es lohnt sich.

Königspalast und Mandalay Hill

Für den Königspalast benötigst du nicht länger als 2 bis 3 Stunden. Plane es am besten so, dass du anschließend auf den Mandalay Hill laufen kannst. Achtung, der Anstieg ist nicht ohne!

Blick Mandalay Hill
Blick vom Mandalay Hill aus.

Königspalast Mandalay Königspalast Mandalay Myanmar

Hotelempfehlung für Myanmar: Wir waren im Smart Hotel in Mandalay. Das Hotel liegt zentral, ist sehr sauber und du kannst direkt nebenan Fahrräder ausleihen und zum Königspalast düsen. Zudem vorteilhaft: Für einen Aufpreis kannst du den Pool des zweiten Smart Hotels benutzen. Die Alternative ist natürlich direkt dieses Smarthotel zu buchen – allerdings liegt es ein wenig weiter außerhalb und ich weiß nicht, ob du Fahrräder nebenan ausleihen kannst. Ein weiteres Highlight: Im Restaurant des Smart Hotels hast du einen tollen Blick auf Mandalay, da es im Obergeschoss liegt.

Highlight Bagan in MyanmarBagan Tempel

Bagan war mein absolutes Highlight in Myanmar. Es sei jedoch gesagt: Hier kannst du nicht viel mehr machen als Tempel anzusehen. Nichts für Kulturmuffel! Auf einer über 36 km² großen Fläche sollen mehr als 2.000 Sakralgebäufe stehen. Meistens muss man für Bagan eine Art „Kulturticket“ für ca. 20 Dollar erwerben. Wir hatten leider nicht genug Kleingeld dabei, weshalb wir nichts bezahlt haben. Kontrolliert wurden wir daraufhin auch weder im Hotel noch bei den Tempelanlagen.

Tipps für deinen Bagan-Trip:

Leihe dir einen Elektroroller oder ein E-Bike aus. Es gibt zwar auch einige Fahrräder, aber Tagestouren über die sehr holprige Strecken sind sehr ermüdend. Außerdem empfehle ich dir entweder den Sonnenauf- oder Untergang! Das ist echt ein Highlight! Solltest du zu einer sehr heißen Jahreszeit unterwegs sein, lohnt sich eine längere Mittagspause am Pool.

Hoteltipp für Bagan:

Das Zfreeti-Hotel ist perfekt, wenn du mittags am Pool entspannen möchtest. Der Garten ist idyllisch angelegt und die Angestellten unglaublich freundlich und hilfsbereit. Die Smoothies zwischendurch kann ich nur empfehlen! 🙂  Bagan Myanmar

Hi, ich bin Maren. Neben meinem Fulltime-Job in der Medienwelt blogge über gesundes Essen, Bauchproblemen dank Unverträglichkeiten und meiner Reiselust. In den letzten Jahren habe ich am eigenen "Leibe" erfahren, wie Bauchprobleme und Wohlbefinden zusammenhängen. Früher probierte ich viele Diäten und hatte ein strenges Sportprogramm. Heute ist mir mein Wohlbefinden und zu leben wichtiger. Wie so oft: Die Mischung macht´s! Studiert habe ich übrigens Sportwissenschaften, weshalb das Thema Fitness hier immer wieder vorkommen wird! :) Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und freue mich über Feedback!

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