Part 1: Fruchtzucker-Unverträglichkeit?

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Habe ich eine Fruchtzucker-Unverträglichkeit?

Ja oder Nein? Das ist hier die Frage. Ich möchte endlich Gewissheit haben! Zu welchem Arzt gehe ich? Wie ist der Ablauf beim Test einer Fruchtzucker-Unverträglichkeit? Ich nehme euch mit …

Selbstdiagnosen sind immer so eine Sache. Viele entscheiden aus ihrem Bauchgefühl heraus, was sie vertragen und was nicht. Bisher habe ich das auch so gehandhabt. Vor allem Obst, insbesondere Äpfel vermeide ich. Aber es ist eben ein Bauchgefühl. Ich kann damit richtig liegen – oder eben nicht.

Apfelsaft_FruktoseintoleranzMit der Zeit behaupte ich zu wissen, was ich nicht gut vertrage. Apfelschorle zum Beispiel geht gar nicht! Die Symptome sind durch das Vermeiden einiger Lebensmittel besser geworden. Doch gut sind sie noch nicht. Und was mich seit Jahren herumtreibt: Was vertrage ich wirklich nicht? Habe ich eine Fruchtzucker-Unverträglichkeit (Fruktose-Intoleranz)? Oder Probleme mit Laktose? Oder Histamin?

Genau das möchte ich endlich herausfinden …

  • 1. Schritt: Hausarzt besuchen

Nach langem, seeehr langem hin und her überlegen, habe ich mich dazu entschlossen einen Termin beim Hausarzt zu machen. Dieser überweist einen nach dem Gespräch zum Gastroenterologen. Soweit so gut. Wie lief das Gespräch ab? Kurz! Ich schilderte meine Vermutung und wies dabei darauf hin, dass es auch Laktose oder etwas anderes sein kann. Ich bin ja kein Experte. Am liebsten würde ich alles einmal testen lassen. Der Arzt schrieb daraufhin Laktose und Fruktose auf den Überweisungszettel. Nun gut.

  • 2. Schritt: Gastroenterologie

Der Weg zur Gastroenterologie war etwas verwirrend. Im E-Mailkontakt wurde zunächst von einem Selbsttest gesprochen, den ich jeden Montag bis Mittwoch selbstständig durchführen kann. Dann sollte ich doch zunächst ein Gespräch mit dem Doktor haben. Schlussendlich hatte ich dann ein kurzes Gespräch mit dem Arzt. Im Prinzip sehr ähnlich wie das erste Gespräch mit dem Hausarzt. Anschließend wurden mir 2 Zettel mit einer kurzen Beschreibung in die Hand gedrückt – mit dem Hinweis in der Apotheke die entsprechenden „Laktose-“ bzw. „Fruktose“-Pülverchen abzuholen. Gemessen wird beim Selbsttest noch nichts. Ich soll lediglich meine Symptome dokumentieren. Anschließend bespricht der Arzt diese beim nächsten Termin mit mir. Ich bin gespannt, ob tatsächlich noch ein Atemtest gemacht wird oder nicht?! Ein wenig mehr Aufklärung zum Ablauf hätte jedenfalls nicht geschadet.

Den ersten Test werde ich nun am Samstag einmal durchführen. Zunächst kommt Laktose dran. Hier denke ich weniger, dass ich eine Intoleranz habe, aber wer weiß. Danach wird getestet, ob ich eine Fruchtzucker-Unverträglichkeit habe – allerdings frühestens 3 Tage später. Alles zu den Tests gibt es dann im nächsten Blogpost.

Bis dahin, alles Gute!

Eure Maren

 

Hi, ich bin Maren. Neben meinem Fulltime-Job in der Medienwelt blogge über gesundes Essen, Bauchproblemen dank Unverträglichkeiten und meiner Reiselust. In den letzten Jahren habe ich am eigenen "Leibe" erfahren, wie Bauchprobleme und Wohlbefinden zusammenhängen. Früher probierte ich viele Diäten und hatte ein strenges Sportprogramm. Heute ist mir mein Wohlbefinden und zu leben wichtiger. Wie so oft: Die Mischung macht´s! Studiert habe ich übrigens Sportwissenschaften, weshalb das Thema Fitness hier immer wieder vorkommen wird! :) Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und freue mich über Feedback!

Discussion4 Kommentare

  1. Liebe Maren,

    deine beiden Beiträge über Fruchtzuckerunverträglichkeit sind echt klasse. Wie du schon schreibst, gibt es mittlerweile dank „Dr. Google“ und Co. immer mehr Selbstdiagnosen, statt zum Hausarzt und/oderFacharzt zu gehen. Super, dass du das hier ansprichst. Und immerhin hast du jetzt wirklich Gewissheit, dass dich dein Bauchgefühl nicht getäuscht hat. Schade allerdings, dass du vom Arzt nicht wirklich aufgeklärt wurdest und ein Atemtest ist zumindest bei der Laktose-Intoleranz doch gang und gäbe. Musstest du etwas zu den Tests dazuzahlen?

    Viele Grüße!

    • Vielen lieben Dank für die Rückmeldung (und sorry für die späte Antwort).

      Und du hast absolut recht. Die Selbstdiagnosen, Ungewissheit auf diesem Gebiet sind mittlerweile ein großes Thema. Oft handelt man selbst „irgendwie“ und wird von den Ärzten nicht ernst genommen.
      Zu den Tests musste ich lediglich die „Zutaten“ (Laktose-/Fruktosepulver) für den Test zahlen – das waren aber nur ein paar Euro.

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