Part 2 Fruktose-Intoleranz: Ja oder nein?

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Fruktose-Intoleranz: Der finale Test

Leide ich wirkliche an einer Fruktose-Intoleranz? Der Tag der Wahrheit ist gekommen. Und ja, auch wenn es mir eigentlich schon klar war, habe ich nun die Gewissheit: Mein Körper hat ein Problem mit Fruktose. Und ganz nebenbei: 1/4 der Menschheit kommt mit Fruchtzucker nicht gut klar. Das war mir bisher auch noch nicht so bewusst. Also solltet ihr Bauch-Probleme haben, dann checkt doch einmal die Symptome.

Im zweiten Teil des Blogbeitrags zum Thema Fruktose-Intoleranz möchte ich das Vorgehen des Test einmal genauer beschreiben (Part 1 findet ihr hier). Außerdem erzähle ich euch, auf was ich bei meiner Ernährung nun achte.

Testablauf Fruktose-Intoleranztest_fruchtzuckerunvertraeglichkeit

Wie im letzten Beitrag beschrieben, bekam ich 2 Päkchen mit nach Hause – für einen Fruchtzucker- und Laktosetest. Die 2 Pulver gibt man in Wasser und trinkt diese. Anschließend sollen die Symptome aufgeschrieben werden. Den Tag zuvor verbringt man mit Diät-Nahrung #yeah. Morgens geht´s dann los mit einem großen Schluck Fruchtzucker-Getränk oder Laktose. Köstlich kann ich da nur sagen. NICHT.

Bei dem Laktosetest habe ich ehrlicherweise keine Auswirkung gespürt. Puh, immerhin habe ich wohl damit kein Problem.

Anders war es nach dem Fruchtzucker-Drink. Danach hat der Magen ordentlich gekluckert. Weitere Ausführungen erspare ich euch an dieser Stelle. Jedenfalls war es doch sehr eindeutig.

Kurze Zeit später hatte ich dann noch einen Besprechungstermin mit dem Arzt. Im Prinzip fiel das Gespräch kurz aus. Ich erläuterte meine Symptome, der Arzt meinte: „Okay, dann muss es Fruktose sein.“ Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass noch ein Atemtest gemacht wird. Aber gut …

Schlussendlich hat mich mein Bauchgefühl nicht getäuscht. Immerhin.

Wie meine Ernährung jetzt aussiehtSalat Italienisch

Verzichte ich jetzt komplett auf fruktosehaltige Lebensmittel? Nein. Mal ganz davon abgesehen, dass es schwierig ist komplett auf Fruktose zu verzichten, soll man es auch nicht. Durch den Verzicht gewöhnt sich der Körper an die geringeren Mengen und reagiert noch empfindlicher darauf. Daher: Die Menge macht es. Ich habe für mich bereits ein gutes Mittelmaß gefunden. Allerdings ist es schon erschreckend, wo überall Fruchtzucker enthalten ist!

Im Internet gibt es diverse Listen für Menschen mit einer Fruktose-Intoleranz. Natürlich steht Obst ganz oben auf der Liste. Äpfel werde ich wohl nie ohne Bauchgrummeln essen können. Doch auch in Aubergine, Tomatensoße oder Red Bull ist ordentlich Fruchtzucker enthalten …

Dennoch: Ich werde mich nicht komplett einschränken. Ich trinke weiterhin hin und wieder einen Smoothie, esse dennoch Aubergine. Natürlich achte ich aber grundsätzlich auf die Menge. Manchmal merkt der Bauch dann doch, wenn es zu viel war (vorzugsweise nach einem Weinabend). Aber hey, solange ich weiß woran es liegt, ist es okay.

Ich hoffe der Beitrag konnte dem ein oder anderen ein besseres Verständnis zum Thema Fruchtzucker-Unverträglichkeit geben.

Viele liebe Grüße,

Maren

 

Hi, ich bin Maren. Neben meinem Fulltime-Job in der Medienwelt blogge über gesundes Essen, Bauchproblemen dank Unverträglichkeiten und meiner Reiselust. In den letzten Jahren habe ich am eigenen "Leibe" erfahren, wie Bauchprobleme und Wohlbefinden zusammenhängen. Früher probierte ich viele Diäten und hatte ein strenges Sportprogramm. Heute ist mir mein Wohlbefinden und zu leben wichtiger. Wie so oft: Die Mischung macht´s! Studiert habe ich übrigens Sportwissenschaften, weshalb das Thema Fitness hier immer wieder vorkommen wird! :) Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und freue mich über Feedback!

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