Rio de Janeiro in 3 Tagen

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Die Top-Highlights in Rio de Janeiro

Zuckerhut, Christus-Statue und Cobacabana – in 3 Tagen möchten wir so viel wie möglich von Rio de Janeiro sehen. Begleitet uns durch die schönste Stadt Brasiliens.

Nachdem wir einigermaßen ausgeschlafen hatten, ging es auf Erkundungstour in unserem Viertel. Die Hitze erschlug uns fast, als wir aus dem klimatisierten Hostel traten.

Unsere Umgebung: Die Häuser eine Mischung zwischen Kolonialstil, Havanna und Hochhäusern. Alles etwas verratzt. Teilweise jedoch charmante Schmuckstücke dazwischen.

Was uns außerdem auffällt: Es git viel grün in Rio de Janeiro! Bäume, die unglaublich hoch wachsen und Grünfläche, die zwischen dem grauen Beton und aufgestapeltem Müll zum Vorschein kommen.

Christus Statue Rio de Janeiro_Maren

Tag 1: Weitere Reise planen und Sundowner in Rio de Janeiro genießen

Nach dem Erkundungstrip in Rio de Janeiro ging es gleich wieder zum Hostel zurück. So viel Sonne und Hitze machten müde. Der restliche Tage verbrachten wir damit nach Flügen zu suchen und Busfahrpläne zu durchforsten. Das alles stellt sich als schwieriger heraus als geplant. Selbst nach 3 Stunden Recherchearbeit noch kein Land in Sicht.

Trost gab es beim anschließenden Sonnenuntergang. Die nette Dame an der Rezeption verriet uns den Tipp, von einem Steinhügel zwischen dem Copacabana- und Ipanema-Strand den Sonnenuntergang zu genießen. Und sie hat uns nicht zu viel versprochen, aber seht selbst …

Sonnenuntergang in Rio de Janeiro

Tag 2: Christus-Statue und Entspannen am Ipanema Beach

Ein absolutes Muss in Rio de Janeiro ist natürlich die Besichtigung der 38 Meter und 1145 Tonnen schwere Christus-Statue, die ihre Arme über Rio de Janeiro ausstreckt. Wir nahmen uns vor, recht früh zu starten um dem Touristenandrang etwas aus dem Weg zu gehen. Nach 30 Minuten Wartezeit ging es dann mit der Tram den „Corcovado“ hinauf. Der Berg ist 710 Meter hoch und schon die Fahrt in der uralten Tram ein Erlebnis. Oben angekommen eröffnet sich ein sagenhafter Blick über Rio de Janeiro. Und nach einem kleinen Fußmarsch dann die Christusstatue im Blick. Besänftigend und gewaltig. Allerdings hätte ich mir die Figur noch ein wenig imposanter vorgestellt, denn selbst von Rio de Janeiro am Strand erkennt man die Figur.

Ipanema Beach in Rio de Janeiro

Trotzdem ist es ein sagenhaftes Gefühl diese von Nahem zu sehen. Der Touristenandrang macht es allerdings fast unmöglich das richtig zu genießen. Neben Cristo ist daher der Blick aus 700 Meter Höhe ein Traum. Hier werden die Ausmaße der Stadt erst richtig sichtbar. Nach genug Fotos und Getümmel ging es mit der Tram wieder zur Bushaltestelle nach unten. Eine brasilianische Band versüßte die Fahrt mit netter Musik. Gut gelaunt machten wir uns mit dem Citybus dann auf den Weg zum Strand Ipanema. Die letzten Sonnenstrahlen genießen, relaxen und anschließend noch einmal den Sonnenuntergang in Rio de Janeiro genießen. Haach, das Leben ist schön! 🙂 Unsicher gefühlt haben wir uns übrigens nicht. Abends waren in den Hauptstraßen viele Menschen unterwegs – und in dunkle Gassen wagten wir uns natürlich nicht. Immer mit dabei: Unsere Bauchtasche, in der wir Kamera und etwas Geld versteckten.

Tag 3: Zuckerhut und Copacabana

Am Tag 3 des Rio-Kulturprogramms stand dann das weitere Highlight Rios an: der Zuckerhut. Der 395 Meter hohe Granitfels ist mit einer Seilbahn erreichbar. In zwei Etappen geht es dann zur Zuckerhutspitze. Diesmal waren wir noch ein wenig früher dran und konnten die schöne Aussicht entspannt genießen. Der Blick über Rio de Janeiro ist wie schon auf der Christus-Statue – sagenhaft! Eine weitere kleine Attraktion ist der kleine angrenzende Urwald am Hang, der kleine Äffchen und viele weitere Tiere beherbergt, die man bei uns nur im Zoo sieht.

Zuckerhut Rio de JaneiroNachdem wir die Top-Sehenswürdigkeiten abgehakt haben, setzten wir uns Mittags wieder daran unsere Weiterfahrt zu den Iguazu-Wasserfällen zu planen. Busfahrten gab es zwar viele dahin, doch leider die meisten Seiten auf Spanisch – oder die Kreditkarte wurde nicht akzeptiert (aber das erfahren wir natürlich erst, nachdem wir 30 Minuten lang das Anmeldeformular ausgefüllt haben). Laut eines italienischen Paares „no chance“, „no, no, no possible“ noch eine Busfahrt in den nächsten zwei Tagen zu erhaschen. Nach stundenlangen Hin und Her beschlossen wir, selbst den Busbahnhof direkt aufzusuchen. Im Notfall hätten wir einfach Pech, aber mehr Zeit wollten wir für die Suche nicht mehr vergeuten. Schließlich stand noch die Copacabana in Rio de Janeiro auf dem Plan.

Copacabana in Rio de Janeiro

Zum Sonnen war es leider schon zu spät, aber etwas Cobacabana-Feeling in Rio de Janeiro, das geht immer! Die Erwartungen waren groß, die Realität etwas ernüchternd: Der Strand ist zwar größer als in der Ipanema-Strand, leider aber auch dreckiger. Und der Sonnenuntergang ist auch nicht sichtbar. Dafür jedoch ein anderes Spektakel: Nach Sonnenuntergang gehen sofort die Scheinwerfer an und sowohl Läufer, Skater, Bodybuilder und Fußballspieler laufen auf dem Strand, bzw. auf der Promenande ein. Ausgerüstet mit schicken Sportschuhen und Mp3-Player, ist die Copacabana innerhalb kürzester Zeit von zum Trainingsort mutiert. Selbstverständlich leicht bekleidet. Fanden wir jetzt nicht so schlimm :-). Am Strand werden ganze Fitnessstationen aufgebaut. Es gibt Fussballfelder für groß und klein. Und mit klein meine ich wirklich ganz, ganz klein. Obwohl die Kleinkinder noch nicht einmal richtig stehen können, haben sie schon einen Ball vor sich. Der Ball fast so groß wie sie selbst, das Trikot schleift auf dem Boden und trotzdem schieben sie den Ball geschickt vor sich her. Ich bin begeistert.

Bye, bye Rio de Janeiro

Mit gepackten Rucksäcken fuhren wir zum Busbahnhof, ohne zu wissen, ob es überhaupt noch ein Ticket für uns gab. Die Gegend des Busbahnhofes, naja, nicht gerade ermutigend. Zum Glück legten wir hier keine Strecken zu Fuß zurück. Große Erleichterung dann am Busbahnhof: Juhu, es gab noch zwei freie Plätze – sogar noch günstiger als im Internet. HA! Wieder einmal Dusel gehabt!

Die Fahrt verlief trotz 22-stündiger Fahrt recht problemlos. Die Toilette war nicht die schönste, der Bus nicht der neuste und die Sitze keine richtigen Schlafplätze (sondern nur „Halb-Schlafplätze“) – aber alles in allem akzeptabel. Wir konnten schlafen und die Busfahrt verging wirklich schnell. Dazu beigetragen hat vielleicht auch auch die sagenhafte Landschaft, durch die wir gefahren sind.

Wie geht es weiter? Hier findest die nächste Etappe meiner 4-wöchigen Südamerika-Reise.

Hi, ich bin Maren. Neben meinem Fulltime-Job in der Medienwelt blogge über gesundes Essen, Bauchproblemen dank Unverträglichkeiten und meiner Reiselust. In den letzten Jahren habe ich am eigenen "Leibe" erfahren, wie Bauchprobleme und Wohlbefinden zusammenhängen. Früher probierte ich viele Diäten und hatte ein strenges Sportprogramm. Heute ist mir mein Wohlbefinden und zu leben wichtiger. Wie so oft: Die Mischung macht´s! Studiert habe ich übrigens Sportwissenschaften, weshalb das Thema Fitness hier immer wieder vorkommen wird! :) Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und freue mich über Feedback!

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