Unverträglichkeiten: Schluss mit dem Blähbauchleid

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10 Jahre Krampf mit Unverträglichkeiten: Jetzt ist Schluss!

Das Thema Unverträglichkeiten und der daraus resultierende Blähbauch hat viel zu lange auf mein Wohlbefinden geschlagen. Wie sich die Fruktoseunverträglichkeit auf mein Wohlbefinden auswirkte und wie ich das Thema „Bauch“ wieder in den Griff bekam, möchte ich euch in diesem Blogbeitrag erzählen.

Drehen wir die Zeituhr ein wenig zurück. Wenn ich eine Zeit benennen soll, bei der ich besonders Probleme hatte mit meinem Bauch, war das die Zeit während meiner Ausbildung.

Kleine Nebeninfo: Ich habe damals eine Ausbildung als Kauffrau für Marketingkommunikation gemacht und anschließend Sport mit Nebenfach Medienwissenschaft studiert.

Unverträglichkeiten und Diät

Zurück zum Thema: Damals fing diese Diätzeit an. Die Brigittediät war bspw. total angesagt. Vom Typ war war ich nie 90-60-90, sondern eher wie eine Ritter Sport-Tafel gebaut. Quadratisch, praktisch, gut. Ich bin 1,57 m groß und wiege (je nachdem zwischen 56 und 61 Kilo). Gut, Hand aufs Herz: Wann war „damals“ eigentlich? Zwischen 2008 und 2009, also nun fast 10 Jahre her. WTF!

Jedenfalls war ich auf dem Gesundheitstrip. Ein bisschen Speck muss weg. Dafür musste ein bisschen mehr Sport her und ein bisschen weniger Essen auf den Teller.

Ich fing an mir morgens mehr Obst ins Frühstück einzubauen, mittags Salat zu essen und abends nur noch eine Kleinigkeit zu mir zu nehmen.

Toll, wie diese Diät funktionierte!Unvertraeglichkeiten_Bauch

Mein „Wohlfühlgewicht“ lag bei 52-53 Kilo, was ich auch erreichte. Das ist kein Untergewicht, sondern noch absolut gesund. Ich wollte auch kein Spargeltarzan werden. Vielmehr trieb mich der Sport an noch durchtrainierter zu werden. Doch das ist eine andere Geschichte …

Das Gewicht war also erreicht, ich fühlte mich wohl. Zumindest mit meinem Gewicht. Wer sich gar nicht wohlfühlte, war mein Bauch. Ich litt meist ab dem Mittagessen an starken Bauchschmerzen. In der Zeit zwischen 14:00 – 18:00 Uhr ging mein Bauch in einer Speed-Schwangerschaft direkt zum 5. Monat durch. Ein riesiger Ballon, der einfach nur noch wehtat. Und ja, ich war natürlich zwischendurch auf der Toilette, aber so richtig half das auch nicht.

Sport mit Blähbauch: Mehr Qual als alles andere!

Mein überehrgeiziger Trainingsplan sah meist eine tägliche Sporteinheit vor. Oft schleppte ich mich trotz Blähi zum Sport. Manchmal ging das, manchmal nicht.

Und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie unangenehm jeder Tag ab 14 Uhr war. Doch was tun? Ich war ja nicht krank. Und damals habe ich zwar schon etwas rumprobiert, was mir mehr guttut, aber  selbst nichts herausgefunden. Da halfen so Weisheiten wie „Äpfel sind so gut für die Verdauung“ einfach mal Null Komma Null. Ganz im Gegenteil.

Unverträglichkeiten: Besser spät als nie merken.

Das Thema Blähbauch war nicht immer gleich schlimm. Bspw. ging es während des Sportstudiums deutlich besser. Er war nicht weg, aber besser. Als ich später wieder Praktikas bei WomensHealth usw. machte (sprich den ganzen Tag im Büro saß), wurde das Thema Bauch wieder präsenter. Ich ahnte irgendwie, dass es vielleicht mit Rohkost zusammenhängen kann und kochte zwischendurch mal Kartoffeln. Allerdings fingen ein bis zwei Tage Kartoffeln essen in der Woche die weiteren 5 „rohen“ Salattage nicht ab.

Iiiiirgendwann kam ich dann mal auf die Idee einen Arzt aufzusuchen. Da wusste ich eigentlich schon, dass es fast nur Fruktose sein kann. Und tataaa, 3-Mal dürft ihr raten, was herauskam. Ein bis zwei Jahre vor dem Test hatte ich allerdings selbst schon fruktosehaltige Lebensmittel eingeschränkt.

Nicht nur Unverträglichkeiten machen einen Blähbauch

Unvertraeglichkeiten_Blaehbauch

So, das Thema Unverträglichkeiten wäre geklärt. Aber es wäre auch zu einfach, wenn ich einfach nur Fruktose weglasse und dann ist alles gut. Nenene. Ein Blähbauch kann auch durch andere Faktoren entstehen. Beispielsweise: Stress.

Und das ist wieder ein wunderbares Beispiel wie Psyche und Körper zusammenhängen.

  • Stress muss dabei nicht nur der Stress bei der Arbeit/in der Schule sein. Auch unangenehme Situationen können Stress auslösen. Stress in der Beziehung oder durch bestimmte Erwartungen. Stress schlägt auf den Magen. Es gibt Situationen, wie meine Konfirmation, bei denen ich solche Bauchschmerzen hatte …  das ist glaube ich auch meine erste richtige Erinnerung an das Blähbauchproblem. Fast schon antik :D.
  • Top 2 auf meiner Blähbauch-Liste: Rohkost. So gesund es auch sein mag, für meinen Bauch ist es weniger gut verträglich. Ich vermeide daher in der Mittagspause Salat zu essen. Wichtig: Das gilt natürlich nicht für alle Menschen. Viele vertragen Rohkost auch super, daher einfach selbst ausprobieren. Es gibt dazu übrigens schon einen Artikel.
  • Ein weiterer Punkt ist langes Sitzen. Dadurch wird die Bewegung des Darmes eingeschränkt. Was das Problem noch verschlimmert: Zu enge Hosen. Das führt dazu, dass die Speisen nicht so schnell durch den Darm geschleust werden, d.h. es die Lebensmittel kommen ins Stocken. Und die Lebensmittel, die schön lange bei angenehm warmen Temperaturen im Darm liegen, produzieren Gase. Irgendwie logisch.

Es gibt noch viele weitere Punkte, die zum Blähbauch führen können. Bei mir ist es vor allem das Thema Fruktose, das Probleme macht. Es gibt natürlich noch viele weitere Unverträglichkeiten, allerdings vertragen Fruktose mindestens 10 Prozent der Menschheit nicht gut. Doch auch bei gesunden Menschen kann Fruktose zum Problem werden, da die Kapazität des für die Aufnahme aus dem Darm zuständigen Transporters begrenzt ist.

Intuitiv essen & auf den Bauch hören

Schlussendlich kann ich nur immer wieder betonen: Hört auf euren Bauch. Wenn es euch nicht gutgeht, sucht einen Arzt auf und wartet nicht so lange wie ich damit. Es lohnt sich! Es gibt nichts Wichtigeres als eure Gesundheit und Wohlbefinden. Vergesst nicht, dass euer Darm eng mit eurem Immunsystem in Verbindung steht. Geht es eurem Darm schlecht, leidet auch euer Immunsystem.

Hi, ich bin Maren. Neben meinem Fulltime-Job in der Medienwelt blogge über gesundes Essen, Bauchproblemen dank Unverträglichkeiten und meiner Reiselust. In den letzten Jahren habe ich am eigenen "Leibe" erfahren, wie Bauchprobleme und Wohlbefinden zusammenhängen. Früher probierte ich viele Diäten und hatte ein strenges Sportprogramm. Heute ist mir mein Wohlbefinden und zu leben wichtiger. Wie so oft: Die Mischung macht´s! Studiert habe ich übrigens Sportwissenschaften, weshalb das Thema Fitness hier immer wieder vorkommen wird! :) Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und freue mich über Feedback!

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